Postgraduierten-Treffen 2010 in Essen
Zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie e.V veranstaltete der BFSP das 10te Postgraduierten-Treffen. Bei Temperaturen, die das Ruhrgebiet in einen Glutofen verwandelte, diskutierte der parodontologische Nachwuchs mit den niedergelassenen Kollegen über die kassenzahnärztlichen Zwänge in der Praxis und ausgewiesene Behandlungsfälle.
Professor Berglundh: Ist ein Implantat der bessere Zahn?
Lokal wirkende antimikrobielle Medikamente - ist das sinnvoll?
Auf Einladung der Firma Heraeus berichtete der Frankfurter Universitäts-Professor Dr. Peter Eickholz über die Möglichkeiten von lokal in der Zahnfleischtasche anwendbare Medikamente. Vor den Fachzahnärzten und Spezialisten stellte der Leiter der Poliklinik für Parodontologie den aktuellen wissenschaftlichen Stand der Erkenntnisse vor. Demnach hilft die medikamentöse Behandlung in Ergänzung zur etablierten Therapie mit Instrumenten in Einzelfällen, chirurgische Eingriffe zu vermeiden.
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Wahl zur niedersächsischen Kammerversammlung
In Niedersachsen hat die Wahl zur Kammerversammlung stattgefunden. Von den 60 zu vergebenden Mandaten erhielt der Freie Verband Niedersachsen 34 Sitze und die Zahnärzte für Niedersachsen (ZFN) 26 Sitze. Der amtierende Kammerpräsident Dr. Michael Sereny wurde damit bestätigt. Die konstituierende Kammerversammlung wird am 05.06.2010 in Hannover stattfinden. Als Mitglied des BFSP wurde Kollege Dr. Tim Hörnschemeyer aus Osnabrück für die Fraktion der Zahnärzte für Niedersachsen in die Kammerversammlung gewählt. Herzlichen Glückwunsch hierzu!
"Zähne zeigen" - Wege der rekonstruktiven Parodontalchirurgie
Bei herrlichstem Sommerwetter im Frühjahr präsentierten zwei Italiener l'accuratezza in der Parodontalchrirurgie. Mehr als 450 Teilnehmer folgten einer Einladung der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie zur diesjährigen Frühjahrstagung in die Bundeshauptstadt nach Berlin. Die Referenten, Maurizio Tonetti und Pierpaolo Cortellini berichteten über die neuesten Entwicklungen im Bereich der gesteuerten Geweberegeneration. Die wichtigsten Parameter dieser Behandlungstechnik sind eine perfekte Stabilisierung des Blutkoagulums und eine absolute Minimierung einer bakteriellen Kontamination des Operationsgebietes. Dies erfordert einen perfekten Wundverschluss, der durch entsprechende chirurgische Planung und Nahttechnik erreicht wird. In ihrem Vortrag zeichten sie die Entwicklung von den frühen Tagen der Geweberegenration bis heute auf. Mit ihrem Protokoll ist es heute möglich, Knochen ohne ästhetische Einschränkungen zu regenerieren
Volkskrankheit "Parodontitis" - Info-Broschüre
In einer neuen Broschüre informiert der BFSP e.V. über die drei Bausteine der Parodontitis-Behandlung: Erkennen, therapieren und vorbeugen!. Schwerpunkt des achtseitigen Faltblatts ist die Erhaltungstherapie, die nachhaltig den Behandlungserfolg einer systematische PAR-Behandlung sichert. Mitglieder des Berufsverbandes können die Broschüre in der Geschäftsstelle anfordern.
Freiliegende Wurzeloberflächen - Was ist zu tun?
Professor Dr. Heinz H. Topoll präsentierte Möglichkeiten und Grenzen der chirurgischen Deckung von freiliegenden Wurzeloberflächen im Rahmen einer zahnärztlichen Fortbildung in Essen. Der Münsteraner Parodontologe und Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie beeindruckte das Fach-Auditorium mit sehenswerten und faszinierenden Behandlungsergebnissen.
PKV Zahlen 2009
Deutscher Zahnärztetag 2009
Philips Oral Health Care Symposium 2009
Aufstrebende Entwicklungen gegenüber bewährte Ansichten - betitelte Philips Oral Healthcare ihr Symposium 2009. Referenten aus Europa und den USA beleuchteten aus Sicht der Wissenschaft und der Praxis die aktuellen Themen der Mundgesundheit. Wie, wann und womit soll der Kampf gegen den Karies oder Parodontitis auslösende Biofilm aufgenommen werden? Welche Möglichkeiten bietet die tägliche Nahrung, die Zusammensetzung dieser bakteriellen Ablagerung auf den Zähnen und in den Zahnfleischtaschen zu beeinflussen. Welche Rolle spielt der oxidative Stress auf Zellebene für die Entstehung der Parodontitis und können so genannte Radikalenfänger helfen?. Können epigenetische Untersuchungen helfen die richtige Therapie zu finden? Und wie können wir das Verhalten zugunsten einer gesunden Lebensführung unserer Patientein ändern? Dr. Jörg Strate, Vice President Scientific and Clinical Affairs, hatte einen bunten Themenstrauss zusammengestellt. Die engagierte Diskussion des Auditoriums der geladenen Experten unterstrich die besondere Qualität der Fachtagung.
Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier --> (nur für Mitglieder)
Tag der Zahngesundheit 2009
"Take a chance on me" - die Europerio 6 in Stockholm
Frei nach dem Hit der legendären
Pop-Gruppe ABBA hieß es: „take a chance on periodontology“. Knapp 5000
Teilnehmer und mehr als 200 Referenten fanden den Weg zur 6. Europerio nach
Stockholm. Der gigantische Kongress, den die European Federation of
Periodontology wiederkehrend alle drei Jahren ausrichtet, unterstrich diesmal
die enge Verknüpfung zwischen Parodontologie und Implantologie. Immer
deutlicher wird derzeit, dass Erkrankungen rund um die künstlichen Zahnwurzeln
denen der natürlichen Parodontien ähneln. Parodontologen sind demnach für die
Diagnostik und Behandlung mit künstlichen Zahnwurzeln bestens gerüstet.
Ein weiterer Schwerpunkt des Kongresses lag bei den Schnittstellen zwischen
Parodontal- und Allgemeinerkrankungen. Immer klarer werden die Zusammenhänge
von Herzkreislauf- oder Zuckerkrankheiten einerseits und den chronischen
Zahnbettentzündungen andererseits.
Abba folgte dem Besucher der schwedischen Metropole auf Schritt und Tritt, die tolle Atmosphäre dieser kleinen Weltstadt machte den Besuch zu einem besonderen Erlebnis Stockholm, „thank you for the music…“ (Thorsten Gehrke, Berlin)
Zu selten wird eine Parodontitis erkannt
Gesunde Zähne ein Leben lang oder Neue schöne Zähne
Unter dem Titel "Neue schöne Zähne" berichtet ein modernes Nachrichtenmagazin über Künstler, Könner und Scharlatane zum Thema Implantatologie. In der Rubrik Forschung & Technik informierten die Münchener Zeitungsleute über die Möglichkeiten, Zahnlücken mit Hilfe von Implantaten wieder aufzufüllen und es gelang ihnen umfassend und kritisch.
Dabei wurde nicht vergessen, dass vor allem die Entzündungen des Zahnbetts - die Parodontitis zum Zahnverlust führt. In dem Artikel wird deutlich herausgestellt, dass "über 70 Prozent aller Deutschen an Parodontose" (Parodontitis) leiden und auch dass diese Erkrankung durch Mikroorganismen ausgelöst wird.
Leider kommen aber die Fachleute, die sich mit dem Erkennen und Behandeln dieser Krankheiten, in diesem bemerkenswerten Bericht dann nicht zu Wort. Die Zeitschrift hilft zwar dem Leser, den "richtigen Spezialisten für implantologie" zu finden und nennt die Möglichkeit zur Online-Recherche. Die Suchmaschine im world-wide-web erlaubt dann allerdings nicht, ausgebildete Fachzahnärzte oder Spezialisten für Parodontologie zu finden. Vielmehr listet sie wiederum unter Stichwort "Parodontologie" allein Zahnärzte auf, die besonders "Neue schöne Zähne" können.
Parodontologen aber erhalten Zähne und Gebiss gesund.



Berichte in Hochglanz-Magazinen mögen diesen Eindruck erwecken. In Wochenzeitungen werben „Gesundheits-Dienstleister“ damit, dass der künstliche Zahn quasi über Nacht und nahe stressfrei ein strahlendes Lachen herbei zaubern kann. Es hört sich ja so einfach an: Zähne raus und Titan-Stift rein. Anschließend strahlt wieder ein weisses Lächeln aus einem sinnlichen Lippenrot. Und das natürlich viele Jahre - Jahrzehnte - lang.



